
Sind Sie schockiert über Ihre monatliche Stromrechnung? Eine schlechte Energieeffizienzklasse (wie D, E oder F) ist oft die direkte Ursache dafür. Dieser Artikel ist Ihr Leitfaden, um diese Rechnung zu senken und den Wohnkomfort dauerhaft zu steigern.
Die Frage „Wie erhalte ich ein höheres Energieeffizienzlabel?“ beginnt damit, dass man versteht, worauf ein Berater achtet. Ihr Haus wird anhand von vier Hauptkomponenten bewertet, die Sie sich als die Organe Ihres Hauses vorstellen können:
Die Auswirkungen verschiedener Dämmmaßnahmen sind hier von grundlegender Bedeutung. Ohne eine gut gedämmte „Hülle” entweicht die Wärme Ihres „Motors” direkt nach außen. Ein typisches Reihenhaus aus den 1970er Jahren verliert beispielsweise viel Wärme durch ungedämmte Wände und den Boden, was eine D- oder E-Kennzeichnung erklärt. Zu verstehen, wo Ihr Haus Wärme verliert, ist daher der Schlüssel zu den größten Einsparungen.
Bevor Sie größere Renovierungsarbeiten in Betracht ziehen, gibt es intelligente, kostengünstige Maßnahmen, die sofort einen Unterschied machen. Beispielsweise verliert ein Heizkörper an einer Außenwand viel Wärme. Durch Anbringen einer Heizkörperfolie hinter dem Heizkörper, was nur zehn Minuten dauert, reflektieren Sie diese Wärme zurück in den Raum. Diese kleine Investition führt zu sofortigen Einsparungen, die sich auf mehrere Dutzend Euro pro Jahr belaufen können.
Kennen Sie diese lästigen kalten Zugluftstellen in der Nähe von Fenstern und Türen? Das ist nicht nur unangenehm, sondern treibt auch unnötig die Heizkosten in die Höhe. Mit Dichtungsstreifen können Sie diese Lücken ganz einfach selbst abdichten. Das ist eine der kostengünstigsten Möglichkeiten, um den Komfort in Ihrem Zuhause sofort zu erhöhen und gleichzeitig Ihre Energiekosten zu senken.
Schauen Sie sich zum Schluss die Heizungsrohre in kalten Räumen wie dem Kriechkeller oder Dachboden an. Indem Sie diese mit Rohrisolierung umwickeln, verhindern Sie, dass das heiße Wasser unnötig abkühlt. Diese ersten, schnell umsetzbaren Maßnahmen sind ein perfekter Anfang, um Ihr Zuhause ohne große Investitionen energieeffizienter zu gestalten.

Nachdem die kleinen Wärmeverluste abgedichtet sind, ist es Zeit für die größeren Maßnahmen, die Ihr Haus wie einen warmen Wintermantel umhüllen: die Isolierung. Der rentabelste Anfang ist oft die Hohlwanddämmung. Viele Häuser, die zwischen 1930 und 1975 gebaut wurden, haben einen Hohlraum (die Hohlwand) zwischen der Innen- und Außenwand. Diese zu füllen ist relativ kostengünstig, und je nach Haustyp können Sie die Investition oft innerhalb von 3 bis 5 Jahren wieder hereinholen.
Leiden Sie oft unter kalten Füßen, selbst wenn die Heizung an ist? Eine Bodenisolierung bietet die Lösung. Neben einer jährlichen Ersparnis von rund 180 € sorgt dies für einen enormen Komfortgewinn. Die Wärme bleibt im Wohnzimmer, und die kalte, aufsteigende Luft aus dem Kriechkeller gehört der Vergangenheit an.
Die größte Einsparung erzielen Sie mit einer Dachisolierung, insbesondere wenn Ihr Dachboden ein beheizter Wohnraum ist. Da Wärme nach oben steigt, geht bei einem ungedämmten Dach die meiste Energie verloren. Eine gute Isolierung kann hier bis zu 650 € pro Jahr einsparen und ist ein wesentlicher Schritt, um die Kosten eines Hauses von der Energieeffizienzklasse G auf C zu senken.
Diese Maßnahmen erfordern zwar Investitionen, aber die Regierung hilft Ihnen dabei. Dank der staatlichen Förderung für Dämmmaßnahmen verkürzt sich die Amortisationszeit erheblich. Indem Sie die „Hülle” Ihres Hauses richtig in Angriff nehmen, legen Sie den perfekten Grundstein für den nächsten Schritt: die Verbesserung Ihrer Fenster und Ihres Heizungssystems.
Bei einem gut isolierten Haus ist die Grundlage geschaffen, aber die Fenster bleiben oft eine Schwachstelle. Spüren Sie einen kalten Luftzug in der Nähe des Fensters, auch wenn es geschlossen ist? Das ist ein kalter Abwind: Kalte Luft „fällt” entlang der Glasoberfläche und verursacht ein zugiges Gefühl. Modernes HR++-Glas löst dieses Problem. Dank einer unsichtbaren Metallbeschichtung und einer speziellen Gasfüllung anstelle von Luft speichert diese Art von Glas die Wärme viel besser. Das Raumklima wird sofort angenehmer.
Der Austausch alter Doppelverglasungen ist eine Maßnahme mit großer Wirkung. Für viele Häuser ist dies genau der Schritt, der erforderlich ist, um von der Energieeffizienzklasse D auf C zu kommen. Das macht sich nicht nur in einer niedrigeren Energierechnung bemerkbar, sondern auch in Ihrem Wohnkomfort. Kondenswasser an der Innenseite der Fenster an kalten Morgen gehört mit HR++-Glas der Vergangenheit an, wie das nebenstehende Bild deutlich zeigt.
Sobald Ihr Haus gut mit Dämmung und modernem Glas „verkleidet” ist, können Sie die Heizung effizienter gestalten. Eine Hybrid-Wärmepumpe ist ein intelligentes Gerät, das mit Ihrem Zentralheizungskessel zusammenarbeitet. An den meisten Tagen entzieht sie der Außenluft Wärme, sodass Ihr Gaskessel nur dann zum Einsatz kommen muss, wenn es wirklich eiskalt ist. Dadurch können Sie Ihren Gasverbrauch für die Heizung um mehr als 60 % senken.
Dieser Schritt lohnt sich jedoch nur, wenn das Fundament in Ordnung ist. Die Installation einer Hybrid-Wärmepumpe in einem schlecht isolierten Haus ist Geldverschwendung, da die erzeugte Wärme direkt nach außen entweicht. Achten Sie daher immer zuerst auf eine gute Isolierung und HR++-Glas. Mit diesem Wissen können Sie einen konkreten Plan erstellen.

Der Weg von einer hohen Energierechnung zu einem komfortablen, effizienten Zuhause erscheint nun nicht mehr so überwältigend. Sie wissen nun, welche Maßnahmen die größte Wirkung haben und wie Sie vorgehen müssen. Verwenden Sie diese einfache Checkliste, um ein gekauftes Haus nachhaltiger zu gestalten und auf Kurs zu bleiben:
Jeder Schritt auf dieser Liste ist keine Ausgabe, sondern eine direkte Investition in Ihren eigenen Wohnkomfort und eine niedrigere Energierechnung. Sie haben nun die Möglichkeit, Ihr Zuhause zu verändern, nicht weil Sie müssen, sondern weil Sie wissen, dass es eine kluge Entscheidung für jetzt und für die Zukunft ist.

Wohnungen mit dem Energieeffizienzlabel F gehören zu den energieintensivsten Wohnungen in den Niederlanden. Es ist das zweit schlechteste Energieeffizienzlabel, direkt über dem Energieeffizienzlabel G. Diese Labels werden aufgrund des sehr hohen Energieverbrauchs und der damit verbundenen unnötig hohen Energiekosten oft mit Orange und Rot gekennzeichnet.
Darüber hinaus führt ein ungünstiges Energieeffizienzlabel in der Regel zu einem geringeren Immobilienwert und einem langsameren Verkauf. Renewable Partners erklärt, was genau ein F-Label bedeutet, welche Bedingungen gelten und wie Sie Ihre Immobilie auf intelligente und erschwingliche Weise nachhaltiger gestalten können.

Erfahrungen aus der Praxis – zuverlässige Energiekompetenz und ergebnisorientierte Zusammenarbeit
Für Wohnungsbaugesellschaften, Investoren, Kommunen und alle, die ihre Immobilien nachhaltiger gestalten möchten.
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